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Active Directory (Lokale Sicherheits-Autorität, LSA)

Active Directory wird unter dem LSASS-Prozess (LSASS = Local Security Authority Subsystem Service) ausgeführt und umfasst Engines zur Authentifizierung und Replikation für Windows 2000- und Windows Server 2003-Domänencontroller. Domänencontroller, Client-Computer und Anwendungsserver benötigen Netzwerkkonnektivität zu Active Directory über spezielle hart codierte Ports zusätzlich zu einer Reihe temporärer TCP-Ports zwischen 1024 und 65536, sofern nicht ein Tunnelingprotokoll verwendet wird, um solchen Verkehr einzukapseln. Eine solche Lösung, bei der Daten eingekapselt werden, könnte aus einem VPN-Gateway bestehen, das hinter einem Filterungsrouter liegt, der das Layer 2 Tunneling Protocol (L2TP) in Verbindung mit IPsec verwendet. In diesem Szenario müssen Sie Datenverkehr über IPsec Encapsulating Security Protocol (ESP) (IP-Protokoll 50), IPsec Network Address Translator Traversal (NAT-T an UDP-Port 4500) und IPsec Internet Security Association and Key Management Protocol (ISAKMP, UDP-Port 500) durch den Router ermöglichen, anstatt alle unten aufgelisteten Ports und Protokolle zu öffnen. Schließlich ist der Port, der für die Active Directory-Replikation verwendet wird, möglicherweise hart codiert, wie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base beschrieben:
224196 (http://support.microsoft.com/kb/224196/DE/) Einschränken des Active Directory-Replikationsverkehrs auf einen bestimmten Anschluss
Hinweis: Paketfilter für L2TP-Verkehr sind nicht erforderlich, da L2TP durch IPSec ESP geschützt wird.

Name des Systemdienstes: LSASS
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
Globaler Katalogserver TCP 3269
Globaler Katalogserver TCP 3268
LDAP-Server TCP 389
LDAP-Server UDP 389
LDAP SSL TCP 636
LDAP SSL UDP 636
IPsec ISAKMP UDP 500
NAT-T UDP 4500
RPC TCP 135
Nach dem Zufallsprinzip RPC zugewiesene hohe TCP-Ports TCP 1024 - 65536

Gatewaydienst auf Anwendungsebene

Diese Unterkomponente des Dienstes "Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung" (Internet Connection Sharing/ICS) / Internetverbindungsfirewall (Internet Connection Firewall/ICF) bietet Unterstützung für Plug-Ins, die es Netzwerkprotokollen ermöglichen, die Firewall zu passieren und hinter "Internet Connection Sharing" ausgeführt zu werden. ALG-Plug-Ins (ALG = Application Layer Gateway) können Ports öffnen und Daten ändern, die in Pakete eingebettet sind, z. B. Ports und IP-Adressen. Das File Transfer Protocol (FTP) ist das einzige Netzwerkprotokoll mit einem Plug-In, das mit Windows Server 2003, Standard Edition, und Windows Server 2003, Enterprise Edition, mitgeliefert wird. Das ALG-FTP-Plug-In dient zur Unterstützung aktiver FTP-Sitzungen mithilfe der Netzwerkadressübersetzungs-Engine (NAT = Network Address Translation), die von diesen Komponenten verwendet wird. Das ALG-FTP-Plug–In unterstützt diese Sitzungen, indem es den gesamten Netzwerkverkehr, der die NAT-Engine passiert und für Port 21 bestimmt ist, an einen privaten Abhörsocket umlenkt, der im Bereich 3000 bis 5000 im Loopback-Adapter liegt. Das ALG-FTP-Plug-In überwacht und aktualisiert dann den FTP-Befehlskanalverkehr, sodass das FTP-Plug-In Portzuordnungen durch die NAT-Engine für die FTP-Datenkanäle weiterleiten kann. Das FTP-Plug-In aktualisiert außerdem Ports im FTP-Befehlskanalstrom.

Name des Systemdienstes: ALG
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
FTP-Steuerung TCP 21

ASP.NET-Statusdienst

ASP.NET State Service bietet Unterstützung für den nicht aktiven ASP.NET-Sitzungsstatus. Der ASP.NET-Statusdienst speichert Sitzungsdaten im nicht aktiven Status. Der Dienst verwendet Sockets, um mit ASP.NET, das auf einem Webserver ausgeführt wird, zu kommunizieren.

Name des Systemdienstes: aspnet_state
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
ASP.NET-Sitzungsstatus TCP 42424

Zertifikatsdienste

Zertifikatsdienste sind Teil des Kernbetriebssystems. Durch die Verwendung von Zertifikatsdiensten kann ein Unternehmen als seine eigene Zertifizierungsstelle (Certification Authority, CA) agieren. Auf diese Art kann das Unternehmen digitale Zertifikate für Programme und Protokolle ausstellen und verwalten, wie z. B. Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions (S/MIME), Secure Sockets Layer (SSL), Encrypting File System (EFS), IPsec und Smartcard-Anmeldung. Zertifikatsdienste stützen sich auf RPC und DCOM, um mit Clients kommunizieren zu können. Dabei werden zufällig ausgewählte TCP-Ports verwendet, die höher als Port 1024 sind.

Name des Systemdienstes: CertSvc
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
RPC TCP 135
Nach dem Zufallsprinzip zugewiesene hohe TCP-Ports TCP beliebige Portnummer zwischen 1024 und 65534

Clusterdienst

Der Clusterdienst steuert Serverclusterfunktionen und verwaltet die Clusterdatenbank. Ein Cluster ist eine Gruppe unabhängiger Computer, die wie ein einzelner Computer agieren. Manager, Programmierer und Benutzer sehen den Cluster als ein einzelnes System. Die Software verteilt Daten zwischen den Knoten des Clusters. Wenn ein Knoten ausfällt, liefern andere Knoten die Dienste und Daten, die zuvor von dem ausgefallenen Knoten bereitgestellt wurden. Wenn ein Knoten hinzugefügt oder repariert wurde, migriert die Clustersoftware einige Daten auf diesen Knoten.

Name des Systemdienstes: ClusSvc
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
Clusterdienste UDP 3343
RPC TCP 135
Clusterverwaltung UDP 137
Nach dem Zufallsprinzip zugewiesene hohe TCP-Ports TCP beliebige Portnummer zwischen 1024 und 65534

Computerbrowser

Der Computerbrowser verwaltet eine aktuelle Liste mit Computern in Ihrem Netzwerk und liefert diese Liste an Programme, die sie anfordern. Der Computerbrowser wird von Windows-Computern zum Einsehen von Netzwerkdomänen und -ressourcen verwendet. Computer, die als Browser gekennzeichnet sind, verwalten Suchlisten, die alle im Netzwerk gemeinsam genutzten Ressourcen enthalten. Ältere Versionen von Windows-Programmen, wie z. B. "Netzwerkumgebung", der Befehl net view und "Windows Explorer" benötigen die Durchsuchen-Funktion. Wenn Sie z. B. "Netzwerkumgebung" auf einem Computer öffnen, auf dem Microsoft Windows 95 ausgeführt wird, erscheint eine Liste von Domänen und Computern. Um diese Liste anzuzeigen, übernimmt der Computer eine Kopie der Suchliste von einem Computer, der als Browser gekennzeichnet ist.

Name des Systemdienstes: Browser
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
NetBIOS-Datagrammdienst UDP 138
NetBIOS-Namensauflösung UDP 137
NetBIOS-Sitzungsdienst TCP 139

DHCP-Server

Der DHCP-Serverdienst verwendet das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP), um IP-Adressen automatisch zuzuordnen. Durch Nutzung dieses Dienstes können Sie die erweiterten Netzwerkeinstellungen von DHCP-Clients anpassen. Sie können z. B. Netzwerkeinstellungen wie Domain Name System (DNS)-Server und Windows Internet Name Service (WINS)-Server konfigurieren. Sie können einen oder mehrere DHCP-Server einrichten, um TCP/IP-Konfigurationsinformationen zu verwalten und diese Informationen an Clientcomputer weiterzugeben.

Name des Systemdienstes: DHCPServer
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
DHCP-Server UDP 67
MADCAP UDP 2535

Verteiltes Dateisystem (DFS)

Der DFS-Dienst (DFS = Distributed File System) integriert ungleiche Dateifreigaben, die sich in einem LAN (Logical Area Network) oder WAN (Wide Area Network) befinden, in einen einzelnen logischen Namespace. Der DFS-Dienst wird für Active Directory Domänencontroller benötigt, um den freigegebenen SYSVOL-Ordner anzukündigen.

Name des Systemdienstes: Dfs
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
NetBIOS-Datagrammdienst UDP 138
NetBIOS-Sitzungsdienst TCP 139
LDAP-Server TCP 389
LDAP-Server UDP 389
SMB TCP 445
RPC TCP 135
Nach dem Zufallsprinzip zugewiesene hohe TCP-Ports TCP beliebige Portnummer zwischen 1024 und 65534

DFS-Replikation

Der DFSR-Dienst (Distributed File System Replication = DFRS) ist eine zustandsbasierte, Multi-Master-Replikationsengine, die automatisch Updates zu Dateien und Ordnern zwischen Computern kopiert, die Mitglied einer gemeinsamen Replikationsgruppe sind. DFSR wurde in Windows Server 2003 R2 hinzugefügt. DFSR kann mithilfe des Tools "DFS Management" zur Replikation von Dateien zwischen Computern mit Windows Server 2003 R2 konfiguriert werden, unabhängig davon, ob die Dateien an DFS-Namespaces (DFSN) teilnehmen oder nicht. DFSR wird nicht für SYSVOL-Replikation verwendet.

Name des Systemdienstes: DFSR
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
RPC TCP 135
Nach dem Zufallsprinzip zugewiesene hohe TCP-Ports TCP beliebige Portnummer zwischen 1024 und 65534

Überwachung verteilter Verknüpfungen (Server)

Der Systemdienst "Überwachung verteilter Verknüpfungen (Server)" speichert Informationen, sodass Dateien, die zwischen Datenträgern ausgetauscht werden, auf jeden Datenträger in der Domäne zurückverfolgt werden können. Der Dienst zur Überwachung verteilter Verknüpfungen (Server) wird auf den einzelnen Domänencontrollern in einer Domäne ausgeführt. Dieser Dienst ermöglicht es dem Dienst zur Überwachung verteilter Verknüpfungen (Client), verknüpfte Dokumente nachzuverfolgen, die an einen Speicherort auf einem anderen NTFS-Dateisystemdatenträger in derselben Domäne verschoben wurden.

Name des Systemdienstes: TrkSvr
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
RPC TCP 135
Nach dem Zufallsprinzip zugewiesene hohe TCP-Ports TCP beliebige Portnummer zwischen 1024 und 65534

Distributed Transaction Coordinator

Der DTC-Systemdienst (DTC = Distributed Transaction Coordinator) dient der Koordination von Transaktionen, die über mehrere Computersysteme und Ressourcenmanager verteilt sind, wie z. B. Datenbanken, Nachrichtenwarteschlangen, Dateisysteme oder andere transaktionsgeschützte Ressourcenmanager. Der DTC-Systemdienst ist erforderlich, wenn Transaktionskomponenten durch COM+ konfiguriert werden. Er wird auch für Transaktionswarteschlangen im Message Queuing (auch als MSMQ bezeichnet) und bei systemübergreifenden SQL Server-Operationen benötigt.

Name des Systemdienstes: MSDTC
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
RPC TCP 135
Nach dem Zufallsprinzip zugewiesene hohe TCP-Ports TCP beliebige Portnummer zwischen 1024 und 65534

DNS-Server

Der DNS Server-Dienst ermöglicht die DNS-Namensauflösung, indem er Abfragen und Aktualisierungsanfragen für DNS-Namen beantwortet. DNS-Server sind erforderlich, um Geräte und Dienste zu finden, die durch DNS-Namen gekennzeichnet sind, und um Domänencontroller in Active Directory zu finden.

Name des Systemdienstes: DNS
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
DNS UDP 53
DNS TCP 53

Ereignisprotokoll

Der Ereignisprotokoll-Systemdienst protokolliert Ereignismeldungen, die von Programmen und vom Windows-Betriebssystem generiert werden. Ereignisprotokoll-Berichte enthalten Informationen, die bei der Diagnose von Problemen nützlich sein können. Berichte werden in der Ereignisanzeige angezeigt. Der Ereignisprotokoll-Dienst schreibt Ereignisse, die von Programmen, Diensten und vom Betriebssystem gesendet werden, in Protokolldateien. Die Ereignisse enthalten neben Fehlermeldungen, die für das Quellprogramm, den Dienst oder die Komponente spezifisch sind, auch Diagnoseinformationen. Die Protokolle können durch die Ereignisprotokoll-APIs oder durch die Ereignisanzeige in einem MMC-Snap-In programmgesteuert eingesehen werden.

Name des Systemdienstes: Eventlog
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
RPC/Named Pipes (NP) TCP 139
RPC/NP TCP 445
RPC/NP UDP 137
RPC/NP UDP 138

Microsoft Exchange Server und Outlook-Clients

Exchange Server kann auch Unterstützung für andere Protokolle bieten, wie z. B. SMTP, Post Office Protocol 3 (POP3) und IMAP.
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
IMAP TCP 143
IMAP über SSL TCP 993
POP3 TCP 110
POP3 über SSL TCP 995
Nach dem Zufallsprinzip zugewiesene hohe TCP-Ports TCP beliebige Portnummer zwischen 1024 und 65534
RPC TCP 135
RPC über HTTPS TCP 443
SMTP TCP 25
SMTP UDP 25
Informationsspeicher TCP 6001
Directory Referral TCP 6002
DSProxy/NSPI TCP 6004

Faxdienst

Der Faxdienst ist ein TAPI-kompatibler Systemdienst (TAPI = Telephony API), der verschiedene Faxfunktionen bietet. Mithilfe des Faxdienstes können Benutzer Faxe von ihren Desktop-Programmen aus versenden und empfangen, indem sie entweder ein lokales Faxgerät oder ein gemeinsam genutztes Netzwerk-Faxgerät benutzen.

Name des Systemdienstes: Fax
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
NetBIOS-Sitzungsdienst TCP 139
RPC TCP 135
Nach dem Zufallsprinzip zugewiesene hohe TCP-Ports TCP beliebige Portnummer zwischen 1024 und 65534
SMB TCP 445

Dateireplikation

Der Dateireplikationsdienst (File Replication Service = FRS) ist eine dateibasierte Replikationsengine, die automatisch Updates zu Dateien und Ordnern zwischen Computern, die an einem gemeinsamen FRS-Replikatsatz teilnehmen, kopiert. FRS ist die standardmäßige Replikationsengine, die verwendet wird, um Inhalte der SYSVOL-Ordner zwischen Windows 2000-basierten und Windows Server 2003-basierten Domänencontrollern zu replizieren, die sich in einer gemeinsamen Domäne befinden. FRS kann so konfiguriert werden, dass Dateien und Ordner mithilfe des DFS-Verwaltungsprogramms zwischen den Zielen eines DFS-Stammes oder einer DFS-Verknüpfung repliziert werden.

Name des Systemdienstes: NtFrs
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
RPC TCP 135
Nach dem Zufallsprinzip zugewiesene hohe TCP-Ports TCP beliebige Portnummer zwischen 1024 und 65534

File Server for Macintosh

Durch Nutzung des Systemdienstes "File Server for Macintosh" (Dateiserver für Macintosh) können Benutzer von Macintosh-Computern Dateien auf einem Computer, auf dem Windows Server 2003 ausgeführt wird, speichern und darauf zugreifen.

Name des Systemdienstes: MacFile
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
File Server for Macintosh TCP 548

FTP-Publishingdienst

Der FTP-Publishingdienst ermöglicht die FTP-Konnektivität. Standardmäßig ist Port 21 der FTP-Steuerungsport. Sie können diesen Systemdienst jedoch durch das IIS-Manager-Snap-In (IIS = Internet Information Services) konfigurieren. Der Standarddatenport (der für aktives FTP verwendet wird) wird automatisch auf einen Port weniger als der Steuerungsport gesetzt. Wenn Sie also den Steuerungsport als Port 4131 konfigurieren, ist der Standarddatenport der Port 4130. Die meisten FTP-Clients nutzen passives FTP. Das bedeutet, dass der Client zunächst über den Steuerungsport eine Verbindung zum FTP-Server herstellt, der FTP-Server einen hohen TCP-Port zwischen 1025 und 5000 zuweist und der Client dann eine zweite Verbindung zum FTP-Server für die Datenübertragung öffnet. Sie können den Bereich hoher Ports mithilfe der IIS-Metabasis konfigurieren.

Name des Systemdienstes: MSFTPSVC
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
FTP-Steuerung TCP 21
FTP-Standarddaten TCP 20
Nach dem Zufallsprinzip zugewiesene hohe TCP-Ports TCP beliebige Portnummer zwischen 1024 und 65534

Gruppenrichtlinie

Für die erfolgreiche Anwendung einer Gruppenrichtlinie muss ein Client über die DCOM-, ICMP-, LDAP-, SMB- und RPC-Protokolle eine Verbindung zu einem Domänencontroller herstellen können. Wenn eines dieser Protokolle nicht verfügbar ist oder zwischen dem Client und dem entsprechenden Domänencontroller blockiert ist, wird die Richtlinie nicht angewendet oder aktualisiert. Für eine domänenübergreifende Anmeldung, bei der sich Computer und Benutzerkonto in unterschiedlichen Domänen befinden, sind diese Protokolle möglicherweise nötig, damit der Client, die Ressourcendomäne und die Kontendomäne kommunizieren können. ICMP wird für die Erkennung langsamer Verbindungen verwendet. Weitere Informationen über die Erkennung langsamer Verbindungen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
227260 (http://support.microsoft.com/kb/227260/DE/) Langsame Verbindungen bei der Verarbeitung von Benutzerprofilen und Gruppenrichtlinien erkennen
Name des Systemdienstes: Gruppenrichtlinie
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
DCOM TCP + UDP beliebige Portnummer zwischen 1024 und 65534
ICMP (Ping) ICMP
LDAP TCP 389
SMB TCP 445
RPC TCP 135, beliebige Portnummer zwischen 1024 und 65534

HTTP SSL

Durch den HTTP SSL-Systemdienst hat IIS die Möglichkeit, SSL-Funktionen durchzuführen. SSL ist ein offener Standard zur Erstellung eines Kanals für verschlüsselte Kommunikation, der das Abhören vertraulicher Informationen wie z. B. Kreditkartennummern verhindert. Obwohl dieser Dienst auch bei anderen Internet-Diensten funktioniert, wird er in erster Linie eingesetzt, um verschlüsselte elektronische Finanztransaktionen im World Wide Web (WWW) durchzuführen. Sie können die Ports für diesen Dienst über das Snap-In "IIS-Manager" konfigurieren.

Name des Systemdienstes: HTTPFilter
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
HTTPS TCP 443

Internetauthentifizierungsdienst

Der Internetauthentifizierungsdienst (Internet Authentication Service = IAS) führt eine zentralisierte Authentifizierung, Autorisierung, Überwachung und Kontoverwaltung für Benutzer durch, die eine Verbindung zu einem Netzwerk herstellen. Diese Benutzer können eine LAN-Verbindung oder eine Remoteverbindung nutzen. IAS implementiert das Standardprotokoll "Remote Authentication Dial-In User Service" (RADIUS) der Internet Engineering Task Force (IETF).

Name des Systemdienstes: IAS
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
Herkömmliches RADIUS UDP 1645
Herkömmliches RADIUS UDP 1646
RADIUS-Kontoführung UDP 1813
RADIUS-Authentifizierung UDP 1812

Internetverbindungsfirewall (ICF)/Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung (ICS)

Dieser Systemdienst bietet NAT-, Adressierungs- und Namensauflösungsdienste für alle Computer in Ihrem Heimnetzwerk oder im Netzwerk eines kleinen Betriebs. Wenn die Internet Connection Sharing-Funktion aktiviert ist, wird Ihr Computer zu einem "Internet-Gateway" im Netzwerk. Andere Clientcomputer können dann eine Verbindung zum Internet, wie z. B. eine DFÜ-Verbindung oder eine Breitbandverbindung, gemeinsam nutzen. Dieser Dienst bietet grundlegende DHCP- und DNS-Dienste, funktioniert aber auch mit den Windows-DHCP- oder -DNS-Vollfunktionsdiensten. Wenn ICF und ICS als Gateway für die anderen Computer in Ihrem Netzwerk agieren, ermöglichen sie DHCP- und DNS-Dienste für das private Netzwerk an der internen Netzwerkschnittstelle. Sie bieten diese Dienste nicht an der externen Schnittstelle an.

Name des Systemdienstes: SharedAccess
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
DHCP-Server UDP 67
DNS UDP 53
DNS-Dienst (DNS = Domain Name System) TCP 53

Kerberos-Schlüsselverteilungscenter

Wenn Sie den KDC-Systemdienst (KDC = Kerberos Key Distribution Center) benutzen, können sich Benutzer im Netzwerk mithilfe der Version 5 des Kerberos-Authentifizierungsprotokolls anmelden. Wie bei anderen Implementierungen des Kerberos-Protokolls ist der KDC ein einzelner Prozess, der zwei Dienste bietet: den Authentifizierungsdienst und den Ticketdienst. Der Authentifizierungsdienst stellt Tickets aus, die ihrerseits wiederum Tickets ausstellen, während der Ticketdienst Tickets zur Verbindung mit Computern in seiner eigenen Domäne ausstellt.

Name des Systemdienstes: kdc
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
Kerberos TCP 88
Kerberos UDP 88

Lizenzprotokollierung

Der Systemdienst "Lizenzprotokollierung" ist ein Tool, das ursprünglich dazu diente, Kunden beim Verwalten der Lizenzen für Microsoft Server-Produkte zu unterstützen, die im Server-CAL-Modell (Client Access License) lizenziert sind. Die Lizenzprotokollierung (License Logging) wurde mit Microsoft Windows NT Server 3.51 eingeführt. Standardmäßig ist der Dienst "Lizenzprotokollierung" in Windows Server 2003 deaktiviert. Aufgrund ursprünglicher Design-Erfordernisse und sich ändernder Lizenzbedingungen bietet die Lizenzprotokollierung möglicherweise keinen genauen Überblick über die Gesamtzahl erworbener CALs im Vergleich zur Gesamtzahl von CALs, die auf einem bestimmten Server oder im Unternehmen verwendet werden. Die CALs, die von der Lizenzprotokollierung angezeigt werden, können mit der Interpretation des Endbenutzerlizenzvertrags (End-User License Agreement = EULA) und mit Produktverwendungsrechten (Product Use Rights = PUR) im Konflikt stehen. Die Lizenzprotokollierung wird nicht Bestandteil zukünftiger Versionen des Windows-Betriebssystems sein. Microsoft empfiehlt nur Benutzern der Microsoft Small Business Server-Familie von Betriebssystemen, diesen Dienst auf ihren Servern zu aktivieren.

Name des Systemdienstes: LicenseService
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
NetBIOS-Datagrammdienst UDP 138
NetBIOS-Sitzungsdienst TCP 139
SMB TCP 445

Message Queuing

Der Systemdienst "Message Queuing" (Nachrichtenwarteschlange) ist ein Nachrichteninfrastruktur- und Entwicklungstool für die Erstellung verteilter Nachrichtenprogramme für Windows. Diese Programme können über heterogene Netzwerke hinweg kommunizieren und Nachrichten zwischen Computern versenden, die vorübergehend keine Verbindung zueinander herstellen können. "Message Queuing" bietet Sicherheit, effizientes Routing, Unterstützung beim Versenden von Nachrichten innerhalb von Transaktionen, Nachrichtendienst nach Priorität und garantierte Nachrichtenübermittlung.

Name des Systemdienstes: MSMQ
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
MSMQ TCP 1801
MSMQ UDP 1801
MSMQ-DCs TCP 2101
MSMQ-Mgmt TCP 2107
MSMQ-Ping UDP 3527
MSMQ-RPC TCP 2105
MSMQ-RPC TCP 2103
RPC TCP 135

Nachrichtendienst

Der Messenger-Systemdienst sendet Nachrichten an Benutzer und Computer, Administratoren und den Warndienst oder empfängt Nachrichten von diesen. Dieser Dienst ist nicht mit Windows Messenger verwandt. Wenn Sie den Messenger-Dienst deaktivieren, werden Benachrichtigungen an Computer oder Benutzer, die zu diesem Zeitpunkt im Netzwerk angemeldet sind, ihr Ziel nicht erreichen. Außerdem werden die Befehle net send und net name nicht mehr funktionieren.

Name des Systemdienstes: Nachrichtendienst
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
NetBIOS-Datagrammdienst UDP 138

Microsoft Exchange MTA-Stacks

In Microsoft Exchange 2000 Server und Microsoft Exchange Server 2003 wird der Message Transfer Agent (MTA) häufig genutzt, um abwärtskompatible Nachrichtenübermittlungsdienste zwischen Exchange 2000 serverbasierten Servern und Exchange Server 5.5-basierten Servern in einer gemischten Umgebung bereitzustellen.

Name des Systemdienstes: MSExchangeMTA
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
X.400 TCP 102

Microsoft Operations Manager 2000

Microsoft Operations Manager (MOM) 2000 bietet die Verwaltung geschäftlicher Vorgänge durch umfassendes Ereignismanagement, proaktive Überprüfung und Warnung, Berichterstattung und Trendanalyse. Wenn Sie MOM 2000 Service Pack 1 (SP1) installiert haben, verwendet MOM 2000 keinen Klartext-Kommunikationskanal mehr, und der gesamte Verkehr zwischen dem MOM-Agenten und dem MOM-Server wird über den TCP-Port 1270 verschlüsselt. Die MOM-Administratorkonsole verwendet DCOM, um eine Verbindung zum Server herzustellen. Das bedeutet, dass Administratoren, die den MOM-Server über das Netzwerk verwalten, Zugriff auf hohe, nach dem Zufallsprinzip ausgewählte TCP-Ports haben müssen.

Name des Systemdienstes: one point
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
MOM-Klartext TCP 51515
MOM verschlüsselt TCP 1270

Microsoft POP3-Dienst

Der Microsoft POP3-Dienst bietet Dienste zur Übertragung und zum Abrufen von E-Mail-Nachrichten. Administratoren können diesen Dienst nutzen, um E-Mail-Konten auf dem E-Mail-Server zu speichern und zu verwalten. Wenn Sie den Microsoft POP3-Dienst auf dem E-Mail-Server installiert haben, können Benutzer eine Verbindung zum E-Mail-Server herstellen und E-Mail-Nachrichten mit einem E-Mail-Client abrufen, der das POP3-Protokoll unterstützt, wie z. B. Microsoft Outlook.

Name des Systemdienstes: POP3SVC
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
POP3 TCP 110

MSSQLSERVER

MSSQLSERVER ist ein Systemdienst in Microsoft SQL Server 2000. SQL Server bietet eine leistungsfähige und umfassende Plattform für die Datenverwaltung. Sie können die Ports, die die einzelnen Instanzen von SQL Server verwenden, mit der SQL Server-Netzwerkkonfiguration konfigurieren.

Name des Systemdienstes: MSSQLSERVER
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
SQL über TCP TCP 1433
SQL Probe UDP 1434

MSSQL$UDDI

Der MSSQL$UDDI-Systemdienst wird während der Installation der UDDI-Funktion (Universal Description, Discovery, and Integration) der Windows Server 2003-Familie von Betriebssystemen installiert. MSSQL$UDDI ermöglicht UDDI-Funktionen in einem Unternehmen. Die SQL Server-Datenbankengine ist die zentrale Komponente von MSSQL$UDDI.

Name des Systemdienstes: MSSQLSERVER
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
SQL über TCP TCP 1433
SQL Probe UDP 1434

Anmeldedienst

Der Net Logon-Systemdienst verwaltet einen Sicherheitskanal zwischen Ihrem Computer und dem Domänencontroller, um Benutzer und Dienste zu authentifizieren. Er gibt die Anmeldeinformationen des Benutzers an einen Domänencontroller weiter und liefert die Domänen-Sicherheits-IDs und Benutzerrechte für den Benutzer zurück. Dieser Vorgang wird normalerweise als Pass-Through-Authentifizierung bezeichnet. Net Logon ist so konfiguriert, dass es nur dann automatisch gestartet wird, wenn ein Computer oder Domänencontroller Mitglied einer Domäne ist. In der Windows 2000 Server- und der Windows Server 2003-Produktfamilie veröffentlicht Net Logon Service Resource Locator-Einträge im DNS. Wenn dieser Dienst ausgeführt wird, stützt er sich auf den Serverdienst und auf den Local Security Authority-Dienst, die eingehende Anfragen überwachen. Auf Computern innerhalb der Domäne verwendet Net Logon RPC über Named Pipes. Auf Domänencontrollern verwendet er RPC über Named Pipes, RPC über TCP/IP, Mailslots und Lightweight Directory Access Protocol (LDAP).

Name des Systemdienstes: Netlogon
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
NetBIOS-Datagrammdienst UDP 138
NetBIOS-Namensauflösung UDP 137
NetBIOS-Sitzungsdienst TCP 139
SMB TCP 445

NetMeeting-Remotedesktop-Freigabe

Der Systemdienst "NetMeeting-Remotedesktop-Freigabe" ermöglicht autorisierten Benutzern den Remotezugriff auf Ihren Windows-Desktop von einem anderen PC aus über ein Firmen-Intranet mithilfe von Windows NetMeeting. Sie müssen diesen Dienst in NetMeeting explizit aktivieren. Sie können diese Funktion deaktivieren oder ausschalten, indem Sie ein entsprechendes Symbol im Windows-Infobereich verwenden.

Name des Systemdienstes: mnmsrvc
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
Terminaldienste TCP 3389

Network News Transfer Protocol (NNTP)

Der Systemdienst "Network News Transfer Protocol" (NNTP) ermöglicht es Computern, auf denen Windows Server 2003 ausgeführt wird, als News-Server zu agieren. Clients können einen News-Client verwenden, z. B. Microsoft Outlook Express, um Newsgroups von dem Server abzurufen und die Kopfzeilen oder Textkörper der Artikel in den einzelnen Newsgroups zu lesen.

Name des Systemdienstes: NNTPSVC
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
NNTP TCP 119
NNTP über SSL TCP 563

Leistungsdatenprotokolle und Warnungen

Der Systemdienst "Leistungsprotokolle und Warnungen" sammelt auf der Grundlage vorkonfigurierter Planparameter Leistungsdaten von lokalen oder Remotecomputern und schreibt dann diese Daten in ein Protokoll oder löst eine Nachricht aus. Auf der Grundlage der Informationen in der benannten Protokollsammlungseinstellung startet und stoppt der Systemdienst "Leistungsprotokolle und Warnungen" jede benannte Sammlung von Leistungsdaten. Dieser Dienst wird nur dann ausgeführt, wenn mindestens eine Sammlung von Leistungsdaten eingeplant wurde.

Name des Systemdienstes: SysmonLog
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
NetBIOS-Sitzungsdienst TCP 139

Druckspooler

Der Druckspooler-Systemdienst verwaltet alle Druckerwarteschlangen auf dem lokalen Computer und im Netzwerk und steuert zudem alle Druckaufträge. Der Druckspooler-Dienst ist die zentrale Komponente des Windows-Druckerteilsystems. Er verwaltet die Druckerwarteschlangen im System und kommuniziert mit Druckertreibern und Eingabe/Ausgabe (E/A)-Komponenten wie dem USB-Port und dem TCP/IP-Protokollstapel.

Name des Systemdienstes: Spooler
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
NetBIOS-Sitzungsdienst TCP 139
SMB TCP 445

Remoteinstallation

Mithilfe des Remoteinstallations-Systemdienstes können Sie Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 auf remotebootfähigen Clientcomputern im PXE (Pre-Boot eXecution Environment) installieren. Der Boot Information Negotiation Layer (BINL)-Dienst, die Hauptkomponente von Remote Installation Server (RIS), beantwortet PXE-Clientanfragen, überprüft Active Directory auf Clientüberprüfung und gibt Clientinformationen an den Server und vom Server weiter. Der BINL-Dienst wird installiert, wenn Sie entweder die RIS-Komponente über "Windows-Komponenten hinzufügen/entfernen" hinzufügen oder diese auswählen, wenn Sie das Betriebssystem zum ersten Mal installieren.

Name des Systemdienstes: BINLSVC
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
BINL UDP 4011

Remoteprozeduraufruf (RPC)

Der RPC-Systemdienst (RPC = Remote Procedure Call) ist ein IPC-Mechanismus (IPC = Interprocess Communication), der den Datenaustausch und das Aufrufen von Funktionalitäten ermöglicht, die sich in einem anderen Prozess befinden. Dieser andere Prozess kann sich auf demselben Computer, im LAN oder an einem Remotestandort befinden. Auf ihn kann über eine WAN-Verbindung oder eine VPN-Verbindung zugegriffen werden. Der RPC-Dienst dient als RPC-Endpunktzuordnung und Dienststeuerungs-Manager für das Component Object Model (COM). Zahlreiche Dienste sind vom RPC-Dienst abhängig, um erfolgreich gestartet werden zu können.

Name des Systemdienstes: RpcSs
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
RPC TCP 135
RPC über HTTPS TCP 593

RPC-Locator

Der Remote Procedure Call (RPC) Locator-Systemdienst verwaltet die RPC-Namensdienstdatenbank. Wenn dieser Dienst aktiviert ist, können RPC-Clients RPC-Server finden. Dieser Dienst ist standardmäßig deaktiviert.

Name des Systemdienstes: RpcLocator
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
NetBIOS-Sitzungsdienst TCP 139
SMB TCP 445

Remotespeicherbenachrichtigung

Der Remotespeicher-Benachrichtigungsdienst benachrichtigt Benutzer, wenn sie Dateien lesen oder in Dateien schreiben, die nur auf einem sekundären Speichermedium zur Verfügung stehen. Das Beenden dieses Dienstes verhindert, dass die Benachrichtigung gesendet wird.

Name des Systemdienstes: Remote_Storage_User_Link
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
RPC TCP 135
Nach dem Zufallsprinzip zugewiesene hohe TCP-Ports TCP beliebige Portnummer zwischen 1024 und 65534

Remotespeicherserver

Der Systemdienst "Remotespeicherserver" speichert selten verwendete Dateien auf einem sekundären Speichermedium. Wenn Sie diesen Dienst stoppen, können Benutzer keine Dateien vom sekundären Speichermedium verschieben oder abrufen.

Name des Systemdienstes: Remote_Storage_Server
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
RPC TCP 135
Nach dem Zufallsprinzip zugewiesene hohe TCP-Ports TCP beliebige Portnummer zwischen 1024 und 65534

Routing und RAS

Der Routing und RAS-Systemdienst bietet LAN-to-LAN-, LAN-to-WAN-, VPN- und NAT-Routingdienste für zahlreiche Protokolle. Außerdem bietet der Routing und RAS-Systemdienst DFÜ- und VPN-Remotezugriffsdienste. Obwohl Routing und RAS alle unten aufgeführten Protokolle verwenden kann, nutzt dieser Dienst normalerweise nur einen Teil dieser Protokolle. Wenn Sie z. B. ein VPN-Gateway konfigurieren, das hinter einem Filterungsrouter liegt, nutzen Sie wahrscheinlich nur eine Technologie. Wenn Sie L2TP (Layer 2 Tunneling Protocol) mit IPSec verwenden, müssen Sie IPSec-ESP (Enhanced Serial Port, IP-Protokoll 50), NAT-T (UDP an Port 4500) und IPSec ISAKMP (UDP an Port 500) durch den Router ermöglichen.

Hinweis: Obwohl NAT-T und IPSec ISAKMP für L2TP erforderlich sind, werden die betreffenden Ports durch die lokale Sicherheitsinstanz überwacht. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt "Informationsquellen" in diesem Artikel.

Name des Systemdienstes: RemoteAccess
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
GRE (IP-Protokoll 47) GRE nicht zutreffend
IPsec AH (IP-Protokoll 51) AH nicht zutreffend
IPsec ESP (IP-Protokoll 50) ESP nicht zutreffend
L2TP UDP 1701
PPTP TCP 1723

Server

Der Server-Systemdienst bietet RPC-Unterstützung und die gemeinsame Nutzung von Dateien, Druckfunktion und Named Pipes über das Netzwerk. Der Serverdienst ermöglicht die gemeinsame Nutzung lokaler Ressourcen, wie z. B. Datenträger und Drucker, sodass andere Benutzer im Netzwerk darauf Zugriff haben. Er ermöglicht außerdem die Named Pipe-Kommunikation zwischen Programmen, die auf dem lokalen Computer und auf anderen Computern ausgeführt werden. Named Pipe-Kommunikation bedeutet, dass Speicher für die Ausgabe eines Prozesses reserviert und als Eingabe für einen anderen Prozess verwendet wird. Der Vorgang des Eingangsempfangs muss nicht lokal auf dem Computer stattfinden.

Hinweis: Wenn der Computername mithilfe von WINS in mehrere IP-Adressen aufgelöst wird, oder wenn WINS fehlschlägt und der Name wird mithilfe von DNS aufgelöst, wird NetBIOS über TCP/IP (NetBT) versuchen, der IP-Adresse bzw. den IP-Adressen des Dateiservers ein Pingsignal zu senden. Die Kommunikation über Port 139 ist abhängig von den Echomeldungen im Internet Control Message Protocol (ICMP). Falls Internet Protocol Version 6 (IPv6) nicht installiert ist, ist auch die Kommunikation über Port 445 bei der Namensauflösung abhängig von ICMP. Vorab geladene LMHOSTS-Einträge umgehen die DNS-Auflösung. Wenn IPv6 auf einem Windows Server 2003-System oder einem Windows XP-System installiert ist, löst eine Kommunikation über Port 445 keinerlei ICMP-Anfragen aus.

Name des Systemdienstes: lanmanserver
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
NetBIOS-Datagrammdienst UDP 138
NetBIOS-Namensauflösung UDP 137
NetBIOS-Sitzungsdienst TCP 139
SMB TCP 445

SharePoint Portal Server

Mit dem SharePoint Portal Server-Systemdienst können Sie ein intelligentes Portal entwickeln, das Benutzer, Teams und Wissen nahtlos miteinander verbindet, sodass Menschen über ganze Geschäftsprozesse hinweg relevante Informationen nutzen können. Microsoft SharePoint Portal Server 2003 bietet eine Unternehmenslösung, die Informationen aus verschiedenen Systemen durch Einzelanmeldung und die Fähigkeit zur Integration in Unternehmensanwendungen in eine einzige Lösung integriert.

 
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
HTTP TCP 80
HTTPS TCP 443

Simple Mail Transfer Protocol (SMTP)

Der SMTP-Systemdienst (Simple Mail Transfer Protocol) ist ein Agent für E-Mail-Versand und -Weiterleitung. Er empfängt E-Mail-Nachrichten für Remote-Zielcomputer, reiht sie in die Warteschlange ein und führt in festgelegten Abständen Wiederholungsversuche durch. Windows-Domänencontroller verwenden den SMTP-Dienst für die standortübergreifende Replikation auf E-Mail-Basis. Die Collaboration Data Objects (CDO) für die Windows Server 2003 COM-Komponente können den SMTP-Dienst nutzen, um ausgehende E-Mail-Nachrichten zu versenden und in die Warteschlange einzureihen.

Name des Systemdienstes: SMTPSVC
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
SMTP TCP 25
SMTP UDP 25

Einfache TCP/IP-Dienste

Einfache TCP/IP-Dienste implementieren die Unterstützung für folgende Protokolle:
Echo, Port 7, RFC 862
Discard, Port 9, RFC 863
Character Generator, Port 19, RFC 864
Daytime, Port 13, RFC 867
Quote of the Day, Port 17, RFC 865
Name des Systemdienstes: SimpTcp
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
Chargen TCP 19
Chargen UDP 19
Daytime TCP 13
Daytime UDP 13
Discard TCP 9
Discard UDP 9
Echo TCP 7
Echo UDP 7
Quotd TCP 17
Quoted UDP 17

SMS Remote Control Agent

"SMS Remote Control Agent" ist ein Systemdienst in Microsoft Systems Management Server (SMS) 2003. "SMS Remote Control Agent" bietet eine umfassende Lösung für die Änderung- und Konfigurationsverwaltung der Microsoft-Betriebssysteme. Mit dieser Lösung können Organisationen den Benutzern relevante Software und Updates zur Verfügung stellen.

Name des Systemdienstes: Wuser32
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
SMS Remote Chat TCP 2703
SMS Remote Chat UDP 2703
SMS Remote Control (Steuerung) TCP 2701
SMS Remote Control (Steuerung) UDP 2701
SMS Remote Control (Daten) TCP 2702
SMS Remote Control (Daten) UDP 2702
SMS Remote File Transfer TCP 2704
SMS Remote File Transfer UDP 2704

SNMP-Dienst

Der SNMP-Dienst ermöglicht es dem lokalen Computer, eingehende SNMP-Anfragen (SNMP = Simple Network Management Protocol) zu bearbeiten. Der SNMP-Dienst beinhaltet Agenten, die die Aktivität in Netzwerkgeräten überwachen und dem Netzwerkkonsolencomputer Bericht erstatten. Der SNMP-Dienst bietet eine Methode zur Verwaltung von Netzwerkhosts (z. B. Arbeitsstations- oder Servercomputern, Routern, Brücken und Hubs) von einem zentralen Computer aus, auf dem Netzwerkverwaltungssoftware ausgeführt wird. SNMP führt mithilfe einer verteilten Architektur von Verwaltungssystemen und -agenten Verwaltungsdienste aus.

Name des Systemdienstes: SNMP
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
SNMP UDP 161

SNMP-Trap-Dienst

Der SNMP-Trap-Dienst empfängt Fehlermeldungen, die von lokalen oder Remote-SNMP-Agenten generiert werden, und leitet diese Meldungen an SNMP-Verwaltungsprogramme weiter, die auf Ihrem Computer ausgeführt werden. Wenn der SNMP-Trap-Dienst für einen Agenten konfiguriert wird, generiert er Fehlernachrichten, wenn bestimmte Ereignisse eintreten. Diese Nachrichten werden an einen Trap-Zielort gesendet. Ein Agent kann z. B. so konfiguriert sein, dass er ein Authentifizierungstrap auslöst, wenn ein unbekanntes Verwaltungssystem Informationen anfordert. Trap-Ziele umfassen den Computernamen, die IP-Adresse oder die IPX-Adresse (IPX = Internetwork Packet Exchange) des Verwaltungssystems. Das Trap-Ziel muss ein netzwerkfähiger Host sein, auf dem SNMP-Verwaltungssoftware ausgeführt wird.

Name des Systemdienstes: SNMPTRAP
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
SNMP Traps Outbound UDP 162

SQL Analysis Server

Der Systemdienst "SQL Analysis Server" ist eine Komponente von SQL Server 2000. Mit dem SQL Analysis Server-Systemdienst können Sie OLAP-Cubes und Datenfilterungsmodelle erstellen und verwalten. SQL Analysis Server kann auf lokale oder Remote-Datenquellen zugreifen, um Cubes oder Datenfilterungsmodelle zu erstellen und zu speichern.

 
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
SQL Analysis Services TCP 2725

SQL Server: Unterstützung für kompatible OLAP-Clients

Dieser Systemdienst wird von SQL Server 2000 verwendet, wenn der SQL Analysis Server-Dienst Verbindungen von älteren Clients (OLAP Services 7.0-Clients) unterstützen muss. Dies sind die Standardports für OLAP Services, die von SQL 7.0 verwendet werden.

 
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
OLAP Services 7.0 TCP 2393
OLAP Services 7.0 TCP 2394

SSDP-Suchdienst

Der SSDP-Suchdienst implementiert das Simple Service Discovery Protocol (SSDP) als Windows-Dienst. Der SSDP-Suchdienst verwaltet den Empfang von Anwesenheitsmeldungen der Geräte, aktualisiert seinen Cache und gibt diese Meldungen an Clients mit anstehenden Suchanfragen weiter. Der SSDP-Suchdienst empfängt außerdem die Registrierung von Ereignisrückrufen von Clients, wandelt sie in Abonnementanfragen um und überwacht das System auf Ereignisbenachrichtigungen. Er gibt dann diese Anfragen an die registrierten Rückrufe weiter. Dieser Systemdienst ermöglicht auch gehostete Geräte mit regelmäßigen Meldungen. Zurzeit verwendet der SSDP-Ereignisbenachrichtigungsdienst den TCP-Port 5000. Beginnend mit dem nächsten Windows XP Service Pack wird er den TCP-Port 2869 verwenden.

Hinweis: Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels ist Windows XP Service Pack 1 (SP1) das aktuelle Service Pack für Windows XP.

Name des Systemdienstes: SSDPRSR
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
SSDP UDP 1900
SSDP Event Notification TCP 2869
SSDP Legacy Event Notification TCP 5000

Systems Management Server 2.0

Microsoft Systems Management Server (SMS) 2003 bietet eine umfassende Lösung für die Änderungs- und Konfigurationsverwaltung bei Microsoft-Betriebssystemen. Mit dieser Lösung können Organisationen den Benutzern relevante Software und Updates schnell und kostengünstig zur Verfügung stellen.
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
NetBIOS-Datagrammdienst UDP 138
NetBIOS-Namensauflösung UDP 137
NetBIOS-Sitzungsdienst TCP 139
RPC TCP 135
Nach dem Zufallsprinzip zugewiesene hohe TCP-Ports TCP beliebige Portnummer zwischen 1024 und 65534

TCP/IP-Druckserver

Der TCP/IP Print Server-Systemdienst ermöglicht das Drucken auf TCP/IP–Grundlage mithilfe des LPD-Protokolls (LDP = Line Printer Daemon). Der LPD-Dienst auf dem Server erhält Dokumente von LPR-Dienstprogrammen (LPR = Line Printer Remote), die auf UNIX-Computern ausgeführt werden.

Name des Systemdienstes: LPDSVC
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
LPD TCP 515

Telnet

Der Telnet-Systemdienst für Windows ermöglicht ASCII-Terminalsitzungen für Telnet-Clients. Telnet-Server unterstützen zwei Arten von Authentifizierung sowie folgende vier Arten von Terminals:
American National Standards Institute (ANSI)
VT-100
VT-52
VTNT
Name des Systemdienstes: TlntSvr
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
Telnet TCP 23

Terminaldienste

Terminaldienste bieten eine Multisession-Umgebung, die es Clientgeräten ermöglicht, auf eine virtuelle Windows-Desktopsitzung sowie auf Windows-basierte Programme zuzugreifen, die auf dem Server ausgeführt werden. Durch Terminaldienste können mehrere Benutzer interaktiv an einen Computer angeschlossen sein.

Name des Systemdienstes: TermService
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
Terminaldienste TCP 3389

Terminaldienstelizenzierung

Der Systemdienst "Terminaldienstelizenzierung" installiert einen Lizenzserver und vergibt Lizenzen an registrierte Clients, wenn diese eine Verbindung zu einem Terminal-Server (einem Server, auf dem Terminal Server aktiviert ist) herstellen. "Terminaldienstelizenzierung" ist ein untergeordneter Dienst, der die Clientlizenzen speichert, die für einen Terminal-Server erteilt wurden, und dann die Lizenzen sucht, die an Clientcomputer oder Terminals erteilt wurden.

Name des Systemdienstes: TermServLicensing
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
RPC TCP 135
Nach dem Zufallsprinzip zugewiesene hohe TCP-Ports TCP beliebige Portnummer zwischen 1024 und 65534
SMB (Named Pipes) TCP 139, 445

Terminaldienste-Sitzungsverzeichnis

Der Systemdienst "Terminaldienste-Sitzungsverzeichnis" ermöglicht es Clustern von Terminal-Servern mit Lastenausgleich, die Verbindungsanfrage eines Benutzers korrekt an den Server weiterzuleiten, auf dem bereits eine Sitzung des Benutzers läuft. Benutzer werden an den zuerst verfügbaren Terminal-Server geroutet; unabhängig davon, ob sie eine andere Sitzung im Servercluster ausführen. Diese Lastausgleichsfunktion fasst die Prozessorressourcen mehrerer Server mithilfe des TCP/IP-Netzwerkprotokolls in einem Pool zusammen. Mithilfe dieses Dienstes können Sie in einem Cluster von Terminal-Servern die Leistung eines einzelnen Terminal-Servers verbessern, indem Sie Sitzungen über mehrere Server verteilen. "Terminaldienste-Sitzungsverzeichnis" überwacht Sitzungen mit abgebrochener Verbindung im Cluster und stellt sicher, dass Benutzer die Verbindung zu diesen Sitzungen wiederherstellen können.

Name des Systemdienstes: Tssdis
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
RPC TCP 135
Nach dem Zufallsprinzip zugewiesene hohe TCP-Ports TCP beliebige Portnummer zwischen 1024 und 65534

Daemon für "Trivial FTP"

Der Systemdienst "Daemon für Trivial FTP" fragt keinen Benutzernamen und kein Kennwort ab und ist ein integraler Bestandteil von RIS (Remote Installation Services). Der Dienst "Daemon für Trivial FTP" implementiert Unterstützung für das Trivial FTP Protocol (TFTP), das durch folgende RFCs definiert wird:
RFC 1350 - TFTP
RFC 2347 - Option Erweiterung
RFC 2348 - Option Blockgröße
RFC 2349 - Optionen Zeitüberschreitungsintervall und Übertragungsgröße
Trivial File Transfer Protocol (TFTP) ist ein Dateiübertragungsprotokoll, das dazu dient, Bootumgebungen ohne Festplatte zu unterstützen. Der TFTP-Dienst überwacht den UDP-Port 69, antwortet jedoch von einem nach dem Zufallsprinzip zugewiesenen hohen Port aus. Wenn Sie daher diesen Port aktivieren, kann der TFTP-Dienst eingehende TFTP-Anfragen zwar empfangen, die Aktivierung ermöglicht es dem ausgewählten Server jedoch nicht, auf diese Anfragen zu antworten. Der Dienst kann auf solche Anfragen von jedem Quellport aus reagieren, und der Remoteclient wird dann diesen Port für die Dauer des Transfers verwenden. Die Kommunikation erfolgt bidirektional. Wenn Sie dieses Protokoll durch eine Firewall aktivieren müssen, ist es möglicherweise hilfreich, den eingehenden UDP-Port 69 zu öffnen. Sie können dann andere Firewall-Features verwenden, die es dem Dienst dynamisch ermöglichen, durch temporäre Lücken auf einem der anderen Ports zu reagieren.

Name des Systemdienstes: tftpd
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
TFTP UDP 69

Universeller Plug & Play-Gerätehost

Der Universal Plug & Play Host-Systemsuchdienst implementiert alle Komponenten, die für die Geräteregistrierung, Geräteüberwachung und für die Reaktion auf Ereignisse bei gehosteten Geräten erforderlich sind. Die Informationen, die registriert werden und sich auf ein Gerät beziehen (die Beschreibung, die Lebensdauer und die Container) werden optional auf der Festplatte gespeichert und nach der Registrierung oder beim Neustart des Betriebssystems im Netzwerk angemeldet. Dieser Dienst umfasst auch den Webserver, der für das Gerät zuständig ist, sowie Dienstbeschreibungen und eine Präsentationsseite.

Name des Systemdienstes: UPNPHost
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
UPnP TCP 2869

WINS (Windows Internet Name Service)

Der Windows Internet Name Service (WINS) aktiviert die NetBIOS-Namensauflösung. Dieser Dienst hilft Ihnen, Netzwerkressourcen mithilfe von NetBIOS-Namen zu finden. WINS-Server sind erforderlich, sofern nicht alle Domänen auf den Active Directory-Verzeichnisdienst aktualisiert wurden und nicht auf allen Computern im Netzwerk Windows 2000 oder höher ausgeführt wird. WINS-Server kommunizieren mit Netzwerkclients unter Verwendung der NetBIOS-Namensauflösung. Die WINS-Replikation ist nur zwischen WINS-Servern erforderlich.

Name des Systemdienstes: WINS
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
NetBIOS-Namensauflösung UDP 137
WINS-Replikationsdienst TCP 42
WINS-Replikationsdienst UDP 42

Windows Media-Dienste

Die Windows Media-Dienste in Windows Server 2003 ersetzen die folgenden vier Dienste, die in den Windows Media-Dienste-Versionen 4.0 und 4.1 enthalten sind:
Windows Media Monitor
Windows Media Program
Windows Media Station
Windows Media Unicast
Windows Media-Dienst ist jetzt ein einzelner Dienst, der auf Windows Server 2003, Standard Edition, Windows Server 2003, Enterprise Edition, und Windows Server 2003, Datacenter Edition ausgeführt wird. Seine zentralen Komponenten wurden mithilfe von COM entwickelt. Der Dienst hat eine flexible Struktur, die Sie für spezifische Programme anpassen können. Er unterstützt eine größere Vielfalt an Steuerungsprotokollen, wie zum Beispiel das Real Time Streaming Protocol (RTSP), das Microsoft Media Server (MMS)-Protokoll und HTTP.

Name des Systemdienstes: WMServer
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
HTTP TCP 80
MMS TCP 1755
MMS UDP 1755
MS Theater UDP 2460
RTCP UDP 5005
RTP UDP 5004
RTSP TCP 554

Windows-Zeitgeber

Der Systemdienst "Windows-Zeitgeber" ist zuständig für die Synchronisierung von Datum und Uhrzeit in allen Windows XP- und Windows Server 2003-Computern im Netzwerk. Dieser Dienst nutzt das Network Time Protocol (NTP), um die Computer-Systemuhren zu synchronisieren, sodass eine korrekte Uhrzeit oder ein korrekter Zeitstempel für die Netzwerküberprüfung und für Anforderungen nach Ressourcenzugriff zugewiesen werden. Die Implementierung von NTP und die Integration von Zeitanbietern machen den Windows-Zeitgeber-Dienst zu einem zuverlässigen und skalierbaren Zeitdienst für Ihr Unternehmen. Bei Computern, die nicht an eine Domäne angeschlossen sind, können Sie den Windows-Zeitgeber-Dienst so konfigurieren, dass die Uhrzeit mit einer externen Zeitquelle synchronisiert wird. Wenn dieser Dienst deaktiviert ist, wird die Zeiteinstellung für lokale Computer nicht mit einem Zeitdienst in der Windows-Domäne bzw. mit einem extern konfigurierten Zeitdienst synchronisiert. Windows Server 2003 verwendet NTP. NTP wird auf dem UDP-Port 123 ausgeführt. Die Windows 2000-Version dieses Dienstes verwendet das Simple Network Time Protocol (SNTP). SNTP wird ebenfalls auf dem UDP-Port 123 ausgeführt.

Name des Systemdienstes: W32Time
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
NTP UDP 123
SNTP UDP 123

WWW-Publishingdienst

Der WWW-Publishingdienst bietet die Infrastruktur, die erforderlich ist, um Websites und Programme, die bei IIS eingetragen sind, zu registrieren, zu verwalten, zu überwachen und zu bedienen. Dieser Systemdienst enthält einen Prozessmanager und einen Konfigurationsmanager. Der Prozessmanager steuert die Prozesse, in denen sich benutzerdefinierte Anwendungen und Websites befinden. Der Konfigurationsmanager liest die gespeicherte Systemkonfiguration für den WWW-Publishingdienst und stellt sicher, dass "Http.sys" so konfiguriert ist, dass HTTP-Anforderungen an die entsprechenden Anwendungspools oder Betriebssystemprozesse weitergeleitet werden. Sie können die Ports, die von diesem Dienst genutzt werden, über das IIS-Manager-Snap-In konfigurieren (IIS = Internet Information Services). Wenn die Administrator-Website aktiviert ist, wird eine virtuelle Website erstellt, die HTTP-Verkehr am TCP-Port 8098 nutzt.

Name des Systemdienstes: W3SVC
Anwendungsprotokoll Protokoll Ports
HTTP TCP 80
HTTPS TCP 443

Ports und Protokolle

In der folgenden Tabelle sind die Informationen aus dem Abschnitt "Systemdienst-Ports" zusammengefasst. Diese Tabelle ist nach der Portnummer sortiert, nicht nach dem Dienstnamen.
Port Protokoll Anwendungsprotokoll Name des Systemdienstes
nicht zutreffend GRE GRE (IP-Protokoll 47) Routing und RAS
nicht zutreffend ESP IPsec ESP (IP-Protokoll 50) Routing und RAS
nicht zutreffend AH IPsec AH (IP-Protokoll 51) Routing und RAS
7 TCP Echo Einfache TCP/IP-Dienste
7 UDP Echo Einfache TCP/IP-Dienste
9 TCP Discard Einfache TCP/IP-Dienste
9 UDP Discard Einfache TCP/IP-Dienste
13 TCP Daytime Einfache TCP/IP-Dienste
13 UDP Daytime Einfache TCP/IP-Dienste
17 TCP Quotd Einfache TCP/IP-Dienste
17 UDP Quotd Einfache TCP/IP-Dienste
19 TCP Chargen Einfache TCP/IP-Dienste
19 UDP Chargen Einfache TCP/IP-Dienste
20 TCP FTP-Standarddaten FTP-Publishingdienst
21 TCP FTP-Steuerung FTP-Publishingdienst
21 TCP FTP-Steuerung Gatewaydienst auf Anwendungsebene
23 TCP Telnet Telnet
25 TCP SMTP Simple Mail Transfer Protocol (SMTP)
25 UDP SMTP Simple Mail Transfer Protocol (SMTP)
25 TCP SMTP Exchange Server
25 UDP SMTP Exchange Server
42 TCP WINS-Replikationsdienst WINS (Windows Internet Name Service)
42 UDP WINS-Replikationsdienst WINS (Windows Internet Name Service)
53 TCP DNS DNS-Server
53 UDP DNS DNS-Server
53 TCP DNS Internetverbindungsfirewall/Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung
53 UDP DNS Internetverbindungsfirewall/Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung
67 UDP DHCP-Server DHCP-Server
67 UDP DHCP-Server Internetverbindungsfirewall/Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung
69 UDP TFTP Daemon für Trivial FTP-Dienst
80 TCP HTTP Windows Media-Dienste
80 TCP HTTP WWW-Publishingdienst
80 TCP HTTP SharePoint Portal Server
88 TCP Kerberos Kerberos-Schlüsselverteilungscenter
88 UDP Kerberos Kerberos-Schlüsselverteilungscenter
102 TCP X.400 Microsoft Exchange MTA-Stacks
110 TCP POP3 Microsoft POP3-Dienst
110 TCP POP3 Exchange Server
119 TCP NNTP Network News Transfer Protocol
123 UDP NTP Windows-Zeitgeber
123 UDP SNTP Windows-Zeitgeber
135 TCP RPC Message Queuing
135 TCP RPC Remoteprozeduraufruf
135 TCP RPC Exchange Server
135 TCP RPC Zertifikatsdienste
135 TCP RPC Clusterdienst
135 TCP RPC Verteiltes Dateisystem (DFS)
135 TCP RPC Überwachung verteilter Verknüpfungen
135 TCP RPC Distributed Transaction Coordinator
135 TCP RPC Ereignisprotokoll
135 TCP RPC Faxdienst
135 TCP RPC Dateireplikation
135 TCP RPC Gruppenrichtlinie
135 TCP RPC LSA (Local Security Authority)
135 TCP RPC Remotespeicherbenachrichtigung
135 TCP RPC Remotespeicherserver
135 TCP RPC Systems Management Server 2.0
135 TCP RPC Terminaldienstelizenzierung
135 TCP RPC Terminaldienste-Sitzungsverzeichnis
137 UDP NetBIOS-Namensauflösung Computerbrowser
137 UDP NetBIOS-Namensauflösung Server
137 UDP NetBIOS-Namensauflösung WINS (Windows Internet Name Service)
137 UDP NetBIOS-Namensauflösung Anmeldedienst
137 UDP NetBIOS-Namensauflösung Systems Management Server 2.0
138 UDP NetBIOS-Datagrammdienst Computerbrowser
138 UDP NetBIOS-Datagrammdienst Nachrichtendienst
138 UDP NetBIOS-Datagrammdienst Server
138 UDP NetBIOS-Datagrammdienst Anmeldedienst
138 UDP NetBIOS-Datagrammdienst Verteiltes Dateisystem (DFS)
138 UDP NetBIOS-Datagrammdienst Systems Management Server 2.0
138 UDP NetBIOS-Datagrammdienst Lizenzprotokollierdienst
139 TCP NetBIOS-Sitzungsdienst Computerbrowser
139 TCP NetBIOS-Sitzungsdienst Faxdienst
139 TCP NetBIOS-Sitzungsdienst Leistungsdatenprotokolle und Warnungen
139 TCP NetBIOS-Sitzungsdienst Druckspooler
139 TCP NetBIOS-Sitzungsdienst Server
139 TCP NetBIOS-Sitzungsdienst Anmeldedienst
139 TCP NetBIOS-Sitzungsdienst RPC-Locator
139 TCP NetBIOS-Sitzungsdienst Verteiltes Dateisystem (DFS)
139 TCP NetBIOS-Sitzungsdienst Systems Management Server 2.0
139 TCP NetBIOS-Sitzungsdienst Lizenzprotokollierdienst
143 TCP IMAP Exchange Server
161 UDP SNMP SNMP-Dienst
162 UDP SNMP Traps Outbound SNMP-Trap-Dienst
389 TCP LDAP-Server LSA (Local Security Authority)
389 UDP LDAP-Server LSA (Local Security Authority)
389 TCP LDAP-Server Verteiltes Dateisystem (DFS)
389 UDP LDAP-Server Verteiltes Dateisystem (DFS)
443 TCP HTTPS HTTP SSL
443 TCP HTTPS WWW-Publishingdienst
443 TCP HTTPS SharePoint Portal Server
443 TCP RPC über HTTPS Exchange Server 2003
445 TCP SMB Faxdienst
445 TCP SMB Druckspooler
445 TCP SMB Server
445 TCP SMB RPC-Locator
445 TCP SMB Verteiltes Dateisystem (DFS)
445 TCP SMB Lizenzprotokollierdienst
445 TCP SMB Anmeldedienst
464 TCP Kerberos Password V5 Anmeldedienst
500 UDP IPsec ISAKMP LSA (Local Security Authority)
515 TCP LPD TCP/IP-Druckserver
548 TCP File Server for Macintosh File Server for Macintosh
554 TCP RTSP Windows Media-Dienste
563 TCP NNTP über SSL Network News Transfer Protocol
593 TCP RPC-über-HTTPS-Endpunktzuordnung Remoteprozeduraufruf
593 TCP RPC über HTTPS Exchange Server
636 TCP LDAP SSL LSA (Local Security Authority)
636 UDP LDAP SSL LSA (Local Security Authority)
993 TCP IMAP über SSL Exchange Server
995 TCP POP3 über SSL Exchange Server
1067 TCP Installation Bootstrap Service Protokollserver für den Installations-Bootstrap
1068 TCP Installation Bootstrap Service Protokollclient für den Installations-Bootstrap
1270 TCP MOM verschlüsselt Microsoft Operations Manager 2000
1433 TCP SQL über TCP Microsoft SQL Server
1433 TCP SQL über TCP MSSQL$UDDI
1434 UDP SQL Probe Microsoft SQL Server
1434 UDP SQL Probe MSSQL$UDDI
1645 UDP Herkömmliches RADIUS Internetauthentifizierungsdienst
1646 UDP Herkömmliches RADIUS Internetauthentifizierungsdienst
1701 UDP L2TP Routing und RAS
1723 TCP PPTP Routing und RAS
1755 TCP MMS Windows Media-Dienste
1755 UDP MMS Windows Media-Dienste
1801 TCP MSMQ Message Queuing
1801 UDP MSMQ Message Queuing
1812 UDP RADIUS-Authentifizierung Internetauthentifizierungsdienst
1813 UDP RADIUS-Kontoführung Internetauthentifizierungsdienst
1900 UDP SSDP SSDP-Suchdienst
2101 TCP MSMQ-DCs Message Queuing
2103 TCP MSMQ-RPC Message Queuing
2105 TCP MSMQ-RPC Message Queuing
2107 TCP MSMQ-Mgmt Message Queuing
2393 TCP OLAP Services 7.0 SQL Server: Unterstützung für kompatible OLAP-Clients
2394 TCP OLAP Services 7.0 SQL Server: Unterstützung für kompatible OLAP-Clients
2460 UDP MS Theater Windows Media-Dienste
2535 UDP MADCAP DHCP-Server
2701 TCP SMS Remote Control (Steuerung) SMS Remote Control Agent
2701 UDP SMS Remote Control (Steuerung) SMS Remote Control Agent
2702 TCP SMS Remote Control (Daten) SMS Remote Control Agent
2702 UDP SMS Remote Control (Daten) SMS Remote Control Agent
2703 TCP SMS Remote Chat SMS Remote Control Agent
2703 UPD SMS Remote Chat SMS Remote Control Agent
2704 TCP SMS Remote File Transfer SMS Remote Control Agent
2704 UDP SMS Remote File Transfer SMS Remote Control Agent
2725 TCP SQL Analysis Services SQL Analysis Server
2869 TCP UPnP Universeller Plug & Play-Gerätehost
2869 TCP SSDP Event Notification SSDP-Suchdienst
3268 TCP Globaler Katalogserver LSA (Local Security Authority)
3269 TCP Globaler Katalogserver LSA (Local Security Authority)
3343 UDP Clusterdienste Clusterdienst
3389 TCP Terminaldienste NetMeeting-Remotedesktop-Freigabe
3389 TCP Terminaldienste Terminaldienste
3527 UDP MSMQ-Ping Message Queuing
4011 UDP BINL Remoteinstallation
4500 UDP NAT-T LSA (Local Security Authority)
5000 TCP SSDP Legacy Event Notification SSDP-Suchdienst
5004 UDP RTP Windows Media-Dienste
5005 UDP RTCP Windows Media-Dienste
6001 TCP Informationsspeicher Exchange Server 2003
6002 TCP Directory Referral Exchange Server 2003
6004 TCP DSProxy/NSPI Exchange Server 2003
42424 TCP ASP.NET-Sitzungsstatus ASP.NET-Statusdienst
51515 TCP MOM-Klartext Microsoft Operations Manager 2000
1024-65534 TCP RPC Nach dem Zufallsprinzip zugewiesene hohe TCP-Ports