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Sicherheit
beginnt im Kopf
Besonders im IT-Business ist eine individuelle Analyse
der technischen Gegebenheiten, Anforderungen sowie die
Risikofaktoren des Unternehmens erforderlich. Um die
individuellen Lücken im System aufzuspüren, sind Security
Audits dringend zu empfehlen. Aus der Praxis heraus behaupte
ich, dass die Administratoren eines Unternehmens nicht immer
die erforderliche Distanz zum Eigenen Netzwerk haben. Oft
sehen sie den Wald vor lauter bäumen nicht. Oder haben gar
nicht erst die Zeit die notwendigen Analysen im technischen
und benutzerspezifischen Bereich durchzuführen. Hier ist die
Unternehmensleitung gefordert. Mit jeder Erweiterung
der IT-Infrastruktur potenzieren sich Fehleranfälligkeit im
technischen und menschlichen Bereich. Der Umkehrschluss das
Sicherheitsbedürfnis steigt, dass unternehmen muss in eine
zentrale Sicherheitsinfrastruktur investieren. Eine genaue
Kenntnis der Gefahren ist umso wichtiger, je intensiver die
Web Attacken werden. Das Problem dabei wird für die
Unternehmen sein, im Zunehmenden maße den Überblick zu
behalten. Die Geschäftsführung verlässt sich in der Regel
darauf das die IT-Infrastruktur nach einheitlichen und genau
überwachten Regeln konfiguriert wird. Die Praxis zeigt das,
dass eher die Ausnahme ist. Besonders in kleinen und
mittleren Unternehmen. Die Integrität der sich im Einsatz
befindlichen PCs folgt dem Prinzip des kleinsten gemeinsamen
Nenners. Jeder Rechner gewährt nur so viel Schutz wie der
schwächste PC im Netz. Das gilt auch für
Enterprise
Lösungen, wenn auch im anderen Maßstab. Eine konsequente
Benutzerverwaltung, Datensicherung, Update Politik und
Passwörter, die der Komplexitätsanforderung genügen sind
unter anderem Pflicht. In diesem Zusammenhang empfehle ich
den Einsatz von
SUS
mit neuem Namen WSUS (Software Update Service) für das
Patch-Management. Genauso wichtig sind die Anforderungen an
den Router bzw. der Firewall. Die Firewall sollte neben der
Filterung von IP-Adressen und Ports, NAT, Blockierung von
Ports und Stateful Inspection unterstützen. Stateful
Inspection sorgt dafür, dass der TCP Header eines
Datenpakets durchleuchtet wird. Das erschwert die
Einschleusung von Viren und Trojanern. Zudem wird es immer
wichtiger FTP und Mediastreams
zu filtern. Trotz allem gibt es einen Faktor, der von den
meisten Geschäftsführern auf sträfliche weise vernachlässigt
wird: >>>der Mensch<<< Das zeigt sich am besten am
Beispiel von Spams. Geeignete Spamfilter wie
Surfcontrol
oder
Clearswift
reichen lange nicht mehr aus um sich zu schützen. Obwohl
diese Produkte zu den wirklich empfehlenswerten Programmen
gehören. Alleine Investition im technischen Bereich zu
tätigen ohne geeignete Schulungen für den Menschen
anzubieten ist unzureichend.

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