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Immer mehr Firmen und Privat Personen setzen VoIP ein; oft ohne sich Gedanken über Sicherheitsrisiken zu machen! 

Das abhören von Telefonleitungen im Festnetz ist kein Kinderspiel. Nicht nur das man dazu das notwendige Equipment benötigt, was heutzutage leichter zu bekommen ist als früher. Es sind auch sonst noch „einige“ andere Hindernisse zu überwinden. Aber VoIP, egal ob verdrahtet oder WLAN, jeder PC-Laie kann Gespräche mitschneiden. In Originalqualität und abspielbar. Frei verfügbare Tools gibt es genügend.  Wobei die interne Gefahr für Firmen mindestens genau so groß ist wie die externe. Selbst zwei Jahre Haft fürs unberechtigte Sniffen schrecken einige nicht ab. Geschäftliche, private oder intime Gespräche über VoIP wollen gut überlegt sein. Besonders bei WLAN Lösungen ist Vorsicht geboten. Weil nicht einmal „Richttechnik“ erforderlich ist. Die unkontrollierbaren Streuungen der Funksignale ziehen „Ungeziefer“ magisch an. Beim Sniffen ist die Promiscous Mode Einstellung im Capture Moduls für WLANs zu deaktivieren. Während sie im LAN von essenzieller Bedeutung ist. Der Datenaustausch im Ethernet funktioniert auf Basis der „vermeidlich“ weltweit einzigartigen MAC Adressen. ARP-Poisoning auch ARP-Spoofing genannt ist bei Lauschern sehr beliebt. Selbstverständlich gibt es geeignete Maßnahmen um sich gegen diese Art von angriffen wirksam zu schützen. Aber es wird noch einige Zeit ins Land gehen bevor SIP "sicher" sein wird. Sie sollten die Studie von BSI lesen. Wie auch immer, Verschlüsselung tut Not! SIPPS  von Nero oder PGP  Vater Phil Zimmermann bieten Lösungen an. Für Firmen gilt: Denken Sie vor dem Einsatz  von VoIP auch an die Möglichkeit durch DoS Attacken lahm gelegt zu werden (Port 5060 Angriffe).